Die Zeit ist reif, einen Teilaspekt meiner Meinung zu digitalen Medien und e-Paper-Versionen von Tageszeitungen zu äußern. An anderer Stelle oder stets in Kommentaren zu Artikeln dieses Themas vertrete ich die Position, dass e-Paper-Ausgaben mindestens zwei entscheidende Vorzüge gegenüber ihren Print-Pendanten bieten. Dass Verlage längst zumindest eine App für iPad und iPhone bereitstellen, ist gewiss nichts Neues.
Speed Reading – Ich probier’ es aus
Ich würde von mir nicht behaupten, dass ich langsam lesen würde. Ganz weit draußen in der Welt gibt es dann aber doch noch Menschen, die mich als geübten Leser bei weitem überholen. Wie so oft, die Technik machts. Wer mit einer Lesegeschwindigkeit von durchschnittlich 600wpm (words per minute) ein Buch mit 1000 Seiten liest, wird so zwangsläufig schneller fertig sein, bei selber Aufnahmefähigkeit (Verständnis dessen, was man gerade las), als ich es bisher bin.
Mich interessiert das Thema im Grunde schon seit einigen Jahren. Ich habe es bislang nur nie forciert, sei es mangels Zeit oder einfach, weil ich es vor mich hin geschoben habe. Tatsache ist, dass ich schon jetzt durch eine Steigerung der Lesegeschwindigkeit eine enorme Zeitersparnis erzielen könnte. Diese könnte ich dann zum Beispiel in meine unzähligen Projekte stecken.
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Der langen Rede kurzer Sinn ich habe mich in die Tiefen einiger Fachliteratur geschwungen und werde Ende August an einem Seminar zum Thema “Speed Reading” teilnehmen. Mein Ziel ist, meine durchschnittliche Lesegeschwindigkeit von derzeit 390wpm mindestens zu verdoppeln. Ich werde euch, sobald ich erste Erfolg erzielt habe, gerne mit Einzelheiten überhäufen. Denn mit diesem Thema ist freilich jede Menge Theorie verbunden, die ich euch gerne als kleine Einführung servieren werde. Bis dahin
Ich bin Buchautor: “Biodegradables Polylactid als biologisch-abbaubares Nahtmaterial”
Die Überschrift ist keineswegs irreführend, ich bin tatsächlich Buchautor, gleichwohl dieses Buch gerade einmal 18 Seiten umfasst. Es ist genauer gesagt die Ausarbeitung meiner GFS, quasi eine mit einer Klausur gleichwertig benoteten Leistung, im Fach Chemie zum Überthema “Kunststoffe in der Medizin“. Wer also mehr über Kunststoffe in der Medizin – biodegradables Polylactid als biologisch-abbaubares Nahtmaterial erfahren möchte, sollte zunächst die ersten Seiten querlesen, um dann den Rest des Buches für einen kleinen Betrag zu kaufen. In dieser Arbeit steckt nämlich nicht nur ohne Ende Schweiß, sondern auch eine Menge Zeit.